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Der Nobelpreis der Literatur und seine Preisträger

27 Apr

Hallo auf meinem neuen Blog, der sich ab heute in regelmäßigen Abständen spannenden Themen der Literatur widmen wird. Fangen wir an mit einer Beschreibung des Literaturnobelpreisen. Die ganze Welt blickt nämlich gespannt nach Schweden, wenn dort alljährlich im Oktober die Bekanntgabe der Nobelpreisträger erfolgt. Als eine der wichtigsten Kategorien gilt dabei nach wie vor die Literatur. Der von der Schwedischen Akademie vergebene und mit 10 Millionen Schwedischen Kronen dotierte Nobelpreis für Literatur ist immerhin eine der fünf Auszeichnungen, die von Alfred Nobel gestiftet wurden. Der Preis wird jährlich am 10. Dezember vergeben. Das Datum markiert den Todestag des Stifters. Verliehen wird der Nobelpreis an jene, die der Menschheit wichtigen Nutzen gebracht und literarisch besonders vorzüglich tätig waren.

Prominente Preisträger in der Geschichte des Nobelpreises

Im Jahre 1900 nahm die durch den Auftrag von Alfred Nobel ins Leben gerufene Stiftung ihre Arbeit auf. 1901 wurde der erste Nobelpreisträger der Literatur geehrt. Es handelte sich dabei um den französischen Lyriker Sully Prudhomme. Zu den weiteren Preisträgern gehörten etwa George Bernard Shaw, Halldór Laxness oder Ernest Hemingway. Jean-Paul Sartre wurde ebenso ausgezeichnet wie Albert Camus und Samuel Beckett. Auch Winston Churchill wurde der Literaturnobelpreis verliehen. Der seinerzeit amtierende Premierminister Großbritanniens erhielt die Ehrung für seine historischen Darstellungen sowie seine Redekunst, die er zum Nutzen der Menschheit einsetzte.

Interessante Statistiken zum Nobelpreis

Unter den gegenwärtig 107 Preisträgern befinden sich 95 Männer und lediglich 12 Frauen. Die meisten Preisträger stellt Frankreich. Alleine 13 französische Literaten wurden bislang ausgezeichnet. Auf den weiteren Rängen folgen das Vereinigte Königreich mit 11, sowie die Vereinigten Staaten mit 10 Nobelpreisen der Literatur. Auf Deutschland entfielen 8 Auszeichnungen. Zu den Geehrten zählen etwa Theodor Mommsen, Paul Heyse, Thomas Mann, Heinrich Böll und Günther Grass. Schweden als Heimat des Preisstifters Alfred Nobel belegt mit 7 Auszeichnungen immerhin noch den fünften Platz der Rangfolge.

Kritik an Nominierungsprozess des Nobelpreises

Doch berechtigt diese Liste der meisten Auszeichnungen auch zu Kritik. Denn die meisten Preisträger entstammen dem nord- und mitteleuropäischen Raum. Die Werke anderer Autoren fremder Kontinente waren der Jury über viele Jahre zu unbekannt, als dass sie in die engere Wahl hätten gelangen können. Erst in den letzten Jahrzehnten erfolgte diesbezüglich eine Öffnung des Komitees. Vielen Entscheidungen wird zudem vorgeworfen, sie seien nicht aus rein literarischer Sicht gefällt worden, sondern würden vielmehr die herausragende idealistische Stellung des Preisträgers ehren. Das jedoch war von Alfred Nobel ausdrücklich gewollt.

 

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