Biografie Heinrich Böll Impressum Webtipps

Die Macht der Worte gegen die Macht der Waffen (2)

  • 1964 nimmt Böll eine Gastdozentenstelle für Poetik an der Universität Frankfurt am Main an. Zwei Jahre darauf veröffentlicht er die Erzählung "Ende einer Dienstfahrt" die ebenfalls zu den Klassikern seiner Werke zählt.

  • 1967 wird Heinrich Böll durch die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung der "Georg Büchner Preis" verliehen und 1969 wird er zum Präsidenten des deutschen PEN-Zentrums gewählt.

  • 1971 erscheint der später verfilmte Roman "Gruppenbild mit Dame". Für den er später mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll. "Gruppenbild mit Dame" ist nicht nur Bölls umfangreichster, sondern auch sein umfassendster Roman. Das Buch ist nicht nur der offensichtliche Höhepunkt eines schriftstellerischen Werkes, sondern spiegelt außerdem ein typen- und handlungsreiches Bild der deutschen Vor- und Nachkriegsgeschichte mit großer Beobachtungsschärfe wieder. Der Gegenmythos der Liebe ist das Kernthema des Romans, dessen Hauptdarstellerin, Leni, an der gesellschaftlichen Wirklichkeit mehrfach scheitert. Bölls Meisterwerk wurde inzwischen in 25 Sprachen übersetzt und erfreut sich auch im 21ten Jahrhundert noch großer Popularität.

  • 1972 wird Böll seine höchste Auszeichnung verliehen. Zum ersten mal nach 43 Jahren wird der Nobelpreis für Literatur an einen deutschen Schriftsteller vergeben, was ihn und sein Werk sehr ehrt.







    1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7