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Das Ende eines bewegten Lebens

Ihrem Ehrenbürger verpflichtet erwirbt die Stadt Köln 1984 Bölls literarisches Archiv und richtet eine Böll-Sammlung und Arbeitsstelle ein.

Heinrich BöllAm 16. Juli 1985 erliegt Heinrich Böll in seinem Haus in Langenbroich in der Eifel einer langen Krankheit. Im darauffolgenden Herbst erscheint sein letzter Roman "Frauen vor Flusslandschaft".









Heinrich Böll hat seine schriftstellerische Arbeit stets als politisches Werkzeug verstanden und eingesetzt, was er durch Aussagen wie dieser bekräftigt:

"Es ist kein Zufall, dass immer da, wo der Geist als eine Gefahr angesehen wird, als erstes die Bücher verboten, die Zeitungen, Rundfunkmeldungen einer strengen Zensur unterliegen; zwischen zwei Zeilen kann man Dynamit genug anhäufen, um Welten in die Luft zu sprengen. In allen Staaten, in denen der Terror herrscht, ist das Wort fast noch mehr gefürchtet als bewaffneter Widerstand."
(Heinrich Böll)



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