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Heinrich BöllBekannt ist der 1917 geborene Sohn eines katholischen Schreiners und Bildhauers durch seine gesellschaftskritische Nachkriegsliteratur geworden. Als er 1937 eine Buchhändlerlehre in seiner Heimatstadt Köln beginnt zeichnet sich noch nicht ab, dass er später in erheblichem Maße die deutsche Literaturgeschichte mitschreiben soll. Im Gegenteil, 1938/39 brach er seine Lehre ab und wurde zum Arbeitsdienst und später zur Wehrmacht einberufen. In den nächsten Jahren leistet Böll Kriegsdienst in Frankreich, der Sowjetunion, Rumänien, Ungarn und im heimischen Rheinland. Er wird zum Obergefreiten befördert, erkrankt an Typhus und wird mehrfach verwundet. 1945 wird er für kurze Zeit in amerikanischen und britischen Lagern interniert.
Trotz aller Kriegswirren hatte Heinrich Böll 1942 mit Annemarie Cech den Bund der Ehe geschlossen. Nach sechs langen Kriegsjahren als Soldat kehrt Böll nach Köln zurück und beginnt mit dem Germanistikstudium. Seinen Unterhalt verdiente er als Hilfsarbeiter und seine verbleibende Zeit nutzt er intensiv zum Schreiben. |
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